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Martina Horak-Werz

Frauen sehen ihre Möglichkeiten

Auch wir heute müssen unsere Möglichkeiten erkennen und sie dann nutzen, so wie es biblische Frauen immer wieder getan haben. Wenn sich zum Beispiel mehrere Frauen zusammen tun, um den kleinen Mose zu retten. Oder wenn Frauen zu Jüngerinnen werden und dazu beitragen, dass sich die Botschaft verbreitet wie bei Tabita und der Schwiegermutter des Petrus. Oder auch wenn Frauen lernen, dass ihre Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen sich steigern, wenn sie solidarisch sind, so wie Rahel und Lea am Ende. Und die Witwe, die voller Gottvertrauen alles gibt, was sie hat, mutet uns zu, unseren Lebensstil zu überdenken und zu überprüfen, welche Möglichkeiten wir sehen, Gott in unserer Welt lebendig zu machen.


Die einzelnen Kapitel:

Wer zuletzt lacht, lacht am besten - Sara
Wie aus Rivalinnen Verbündete werden - Rahel und Lea
Frauen verbünden sich für das Leben - Frauen um Mose
Trauer durchbricht den Kreislauf der Gewalt - Rizpa
Gottes Kraft wirkt in den Schwachen - Die Sklavin des Naaman
Ein prophetisches Wort tut Not - Die Prophetin Hulda
Jesus beruft eine Frau in seine Nachfolge - Die Schwiegermutter des Petrus
Leben in ganzer Fülle - Maria und die Hochzeit zu Kana
Auf Gott vertrauen und Loslassen können - Das Scherflein der Witwe
Alles braucht seine Zeit - Das Gleichnis vom Sauerteig
Eine berufstätige Frau, die sich für die Gemeinschaft engagiert - Die Jüngerin Tabita


ISBN 978-3-939434-20-7
112 Seiten, 9 Euro
Geleitwort

Liebe Leserin,
lieber Leser,

Immer noch braucht es einen langen Atem, um gegen Barrikaden vorzugehen, um die Barrikaden der Ignoranz und der Eigeninteressen des Patriarchats zu überwinden. Martina Horak-Werz überspringt sie mit leichtfüßiger Sprache. Fast plaudernd, aber nie oberflächlich erzählt sie die Geschichten von bekannten und unbekannteren Frauengestalten der Bibel und erweckt sie zum Leben.
Und wenn eine Theologin, eine frauenbewegte Frau, Bibeltexte liest mit dem kritischen und geschärften Blick eines Menschen, der auch seine Gegenwart nicht aus den Augen verliert, dann deuten sich neu: die Gegenwart durch die Bibeltexte und die biblischen Texte durch die allvertrauten Situationen der Gegenwart und beides gerät in ein neues Licht.
Da ist die Schwiegermutter des Petrus auf einmal gar nicht 2000 Jahre entfernt und Rizpa hat auch heute noch viele Schwestern.
Als Gesprächsgrundlage für Frauengruppen in Gemeinden oder zur ganz persönlichen Lektüre, den Leserinnen (und Lesern) transportiert jedes Kapitel Zuversicht und die Ermutigung, sich für unsere Welt einzusetzen, für das eigene Leben, für ein Leben in Vertrauen und für Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.
Und dabei kann ganz neu entdeckt werden: Die Bibel ist keine Tiefkühltruhe, sondern taufrisch, und wir erleben hautnah die spannende Geschichte, die von der Sklavin und Kriegsgefangenen Naamans eingeleitet wird und werden von der Prophetin Hulda angeregt zu ganz aktuellen Fragestellungen.
Mit den persönlichen Überlegungen, die Pfarrerin Martina Horak-Werz zu jeder Bibelstelle anstellt, predigt dieses Büchlein auf seine Weise davon, dass die Frauengestalten der Bibel keine Konserve sind, sondern darauf warten, in den Augen und Herzen der Leserinnen und Leser lebendig zu werden.

Claudia Kettering, Pfarrerin in der Ev. Arbeitsstelle Bildung & Gesellschaft, Fachbereich Frauen, Ev. Kirche der Pfalz (Prot. Landeskirche)